... Ihr sollt euch nicht fürchten und nicht verzagen ... denn nicht ihr kämpft sondern Gott. 1. Chronik 20:15
Ich glaube, dass der Grössere in uns lebt (1. Johannes 4:4). Ich glaube, dass Jesus grösser als der Teufel ist. Ich weiss es, denn das Wort Gottes sagt es so. Darum muss ich einfach entsprechend handeln. Erst dann wird es für mich zur Realität. Dann erst tritt der Grössere für mich in Aktion.
Wenn ich mich aber selber fertig mache und so benehme, als müsste ich den Kampf allein ausfechten, dann wird der Grössere auch nicht für mich kämpfen. Dann habe ich keinen Nutzen von dem Grösseren und von dem, was er für mich getan hat. Deshalb versuche ich nicht, alles selber zu machen. Ich lege mich einfach hin und schlafe ruhig, egal was los ist.
Während der Jahre meines Dienstes als Pastor sandte mich der Herr zu vielen Gemeinden, die in Problemen steckten. Es gab da eine spezielle Gemeinde, die kein Pastor übernehmen wollte. Gott hatte schon mit mir geredet, bevor sie mich fragten, und ich sagte deshalb zu.
Aber ich kam nicht in Schwierigkeiten. Ich übergab diese Gemeinde und ihre Probleme dem Grösseren. Ich sagte zu den Menschen: »Ich lasse mich davon nicht aus der Ruhe bringen.« Ich machte mir keine Sorgen, sogar als die Diakone einen Kampf untereinander auf dem Gemeindehof austrugen. Ich liess sie einfach kämpfen. Hinterher ging ich hin, betete mit ihnen und brachte sie wieder zur Vernunft, so dass wir mit Gott weitergehen konnten.
Bekenntnis: Ich weigere mich, selber zu kämpfen. Der Kampf ist ja nicht meine Sache, sondern die Sache des Herrn. Er ist der Grössere und ich lasse ihn für mich wirken, indem ich sein Wort kenne und so handle, als ob es wahr ist.