... denn der Krieg ist des Herrn ... 1. Samuel 17:
»Mische dich nicht in irgendwelche Probleme ein,« rief meine Mutter hinter mir her, als ich losging, um mich um ein Ehepaar zu kümmern, das in einer Krise steckte. »Soundso hat Dub beinahe verprügelt!« — »Ich werde dabei nicht in Schwierigkeiten kommen,« antwortete ich. »Ich werde niemals in Schwierigkeiten kommen, sondern ich werde den Heim wirken lassen.«
Die Frau des Mannes, der so viele Probleme verursacht hatte, begegnete mir schon auf der Strasse. Sie begann sich zu ereifern und zu wettern und auf texanische Art zu fluchen. Ich dachte: »Lieber Herr, hier ist diese arme alte Seele, voller Hass und Ichbezogenheit und sie kann nicht anders. Sie kann nicht anders, weil sie die Natur Satans in sich hat und ein Kind des Teufels ist.«
Ich sagte kein Wort zu ihr, aber zum Heim in meinem Hetzen sagte ich: »Danke Gott, dass der Grössere in mir ist.« Und ich handelte, als ob der Grössere in mir ist (1. Johannes 4:4). Und er ist wirklich grösser, grösser als der Teufel, der in ihr war. Sie muss das Mitleid, das in mir aufstieg, gefühlt haben, denn plötzlich schaute sie zu mir auf und begann zu stottern und wurde dann still. Dann nahm sie meine Hand, fiel auf ihre Knie und weinte: »Mein Gott, lege deine Hände auf meinen Kopf und bete für mich. Eine arme alte Seele wie ich braucht etwas. Oh, mein Gott, bete für mich!«
Ich hatte kein Wort gesagt. Alles was ich tat, war, so zu handeln, als ob die Bibel wahr ist.
Bekenntnis: Der Grössere ist in mir. Und ich werde dementsprechend handeln!