Gottes Wort für jeden Tag

Datum 23.01.2026

Fordern

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird grössere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten (fordern) werdet in meinem Namen, so werde ich es tun. Johannes 14:12-14

Diese Verse des heutigen Textes haben überhaupt nichts mit dem Gebet zu tun. Beim gestrigen Text sahen wir, wie Jesus anordnete, dass wir seinen Namen im Gebet zum Vater benutzen sollen. Aber hier geht es um einen anderen Gebrauch des Namens Jesus. Das griechische Wort, das hier mit »bitten« übersetzt wurde, kann auch »fordern« bedeuten.

Ein Beispiel für diesen Gebrauch des Namens Jesu finden wir an der »Schönen Pforte«. Petrus verkündete dem gelähmten Mann, der an der Pforte sass: » ...Im Namen Jesus Christus von Nazareth stehe auf und gehe.« (Apostelgeschichte 3:16).

»Was immer ihr fordern werdet in meinem Namen, das werde ich tun.« Lass dies ein wenig auf dich einwirken. Bedenke, dass sie nicht gebetet haben. Wenn wir den Namen Jesus gebrauchen, dann ist es so, als ob Jesus selber anwesend wäre. Alle Kraft und Autorität, die Jesus besitzt, ist auch in seinem Namen! Du forderst nichts vom Vater. (Nebenbei bemerkt: Es war doch nicht Gott, der diesen gelähmten Mann gebunden hatte. Es war Satan.) Nein, du forderst, dass der Teufel dem Namen Jesus Platz macht!

Bekenntnis: Der Name Jesus gehört mir. Was immer ich auch fordere im Namen Jesu, wenn es mit Gottes Wort übereinstimmt, so wird er es tun!