...denn der Herr hat gesagt: »Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.« Hebräer 13:5
Am Ende einer Versammlung. in der ich über Glauben gelehrt hatte, kam eine Frau zu mir, weinend und beinahe hysterisch. Sie schluchzte: »Bruder Hagin, bete für mich!« »Was ist los?« fragte ich. »Es sieht so aus, als ob der Herr mich verlassen hätte.« - »Welche schreckliche Sünde hast du begangen, dass der Herr dich verliess?« - » So viel ich weiss, habe ich nichts getan,« sagte sie, »mir erscheint es nur so, als ob die Gegenwart des Herrn von mir weggegangen ist.«
»Die Bibel sagt nicht, dass wir nach dem wandeln, wie es uns >erscheint<, sondern wir wandeln im Glauben,« erklärte ich ihr. »Und Gottes Wort verspricht, dass der Herr dich nicht verlassen will und nicht von dir weichen wird.« -»Das weiss ich,« weinte sie, »aber es scheint, als ob er es doch getan hätte.« »Du hast mehr Glauben an deine Gefühle, als an die Bibel.« - »Aber ich weiss doch, was ich fühle.« sagte sie schon ärgerlich. »Ja,« sprach ich, »aber ich kenne meinen Jesus. Was Jesus sagt, das glaube ich. Wir können uns nicht von dem beunruhigen lassen, was wir fühlen.«
Wenn du anfängst, richtig zu glauben, richtig zu denken und richtig zu sprechen, dann wird es nicht lange dauern, bis du auch richtig fühlst.
Bekenntnis: Jesus wird mich nicht verlassen und nicht von mir weichen. Er sagte es. Ich glaube es und ich spreche es aus.