Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. ER aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägellege und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich es nicht glauben. Und nach acht Tagen ...kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht UNGLÄUBIG, sondern GLÄUBIG! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben. Johannes 20:25-29
Thomas hatte Kopfglauben. Und Jesus lobte Thomas nicht dafür. Er sagte: »Du hast geglaubt, weil du gesehen hast.« Jeder kann diese Art von Glauben haben, ob er nun ein Heiliger oder ein Sünder ist. Das ist Kopfglaube, der nur das glaubt, was der natürliche Sinn vermittelt.
Jesus lobt den Herzensglauben. Er sprach: »Glückselig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben. « Mit dem Herzen zu glauben bedeutet, unabhängig von dem zu glauben, was dein physischer Körper oder dein Sinn zu erkennen vermag. Der natürliche Mensch glaubt das, was er mit seinen Augen sehen, mit seinen natürlichen Ohren hören oder mit seinen natürlichen Sinnen fühlen kann.
Auf der anderen Seite glaubt das Herz unabhängig von dem, was die natürlichen Sinne mitteilen.
Bekenntnis: Ich bin nicht ungläubig. Ich glaube gemäss dem Wort Gottes unabhängig davon, was ich sehe, höre oder fühle.