Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist Geheimnisse. ...Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber was ich im Sinn habe, bleibt ohne Frucht. Wie soll es denn nun sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand. Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger dabei steht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht weiss, was du sagst? Dein Dankgebet mag schön sein, aber der andere wird dadurch nicht erbaut. 1. Korinther 14:2,14-17
Gott hat der Gemeinde eine göttliche, übernatürliche Art der Kommunikation mit ihm selbst gegeben.
Gott ist ein Geist. Wenn wir in Zungen sprechen, dann ist unser Geist in direkten Kontakt mit Gott, der ein Geist ist. Wir sprechen mit ihm auf eine göttliche, übernatürliche Art. Dadurch können wir »beten, singen und loben im Geist«. Als Paulus von jemand spricht, "der als Unkundiger dabeisteht«, meint er Personen, die in geistlichen Dingen ungeübt oder ungelehrt sind. Wenn du mich zum Essen einladen würdest und ich sollte das Dankgebet sprechen, wäre es nicht gut, wenn ich in Zungen beten würde. Du würdest nicht wissen, was ich gebetet habe und wärst nicht erbaut.
Darum schreibt Paulus, dass es besser wäre, in dieser Situation mit dem Verstand zu beten. Aber beachte, dass das Wort lehrt: Zungengebet ist ein perfekter Weg, um Gott Dank zu sagen.
Bekenntnis: Ich will Gott im Geist loben und aufrichtig Dank sagen.